Raumfahrt

Credit: JAXA/Kashikagaku Schnitt­dar­stel­lung des Staub­te­le­skops DES­TI­NY+
Neue As­te­roi­den­mis­si­on zwischen Japan und Deutschland

Wie ist das Leben auf die Erde gekommen? Um diese und weitere grundlegende Fragen zur Entstehung von Himmelskörpern in unserem Sonnensystem zu untersuchen, startet die japanisch-deutsche Raumfahrtmission DESTINY+(Demonstration and Experiment of Space Technology for Interplanetary voyage with Phaethon flyby and dust science) im Jahr 2024 auf eine Reise zum Asteroiden 3200 Phaethon. Dabei wird das deutsche Instrument DDA (DESTINY Dust Analyzer) an Bord der japanischen Raumsonde kosmischen Staub aus der Nähe des Asteroiden sowie aus dem interstellaren Raum untersuchen. Der Kooperationsvertrag für die bilaterale Mission wurde am 11. November 2020 von Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Dr. Hitoshi Kuninaka, Vice President of JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) im Rahmen eines gemeinsamen Strategiedialogs unterzeichnet.

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Raumsonde SRG startet mit eROSITA in das All

Quelle: Roscosmos/DLR/SRG/Lavochkin
Quelle: Roscosmos/DLR/SRG/Lavochkin

Update vom 22.06.2019: Aufgrund aufgetretener technischer Probleme an der Trägerrakete verzögert sich der Start von eROSITA um einige Wochen. Am 21. Juni 2019 wird die Raumsonde Spektrum-Röntgen-Gamma (SRG) von der kasachischen Steppe aus zu einer spannenden Reise aufbrechen. Eine Proton-Rakete bringt die Raumsonde vom Kosmodrom Baikonur mit dem deutschen Röntgenteleskop eROSITA und seinem russischen Partnerinstrument ART-XC zu ihrem 1,5 Millionen Kilometer entfernten Ziel - dem Lagrange-Punkt 2. Von diesem Ort des Kräftegleichgewichts aus wird eROSITA (extended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array) die gigantischste kosmische Inventur des heißen Universums beginnen.

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