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Business Jets leiden unter der Wirtschaftskrise

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13 Jahre 2 Monate her #184 von schneider_wu
Guten Abend,

der Businss Jet Hersteller Gulfstream entlässt aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise weitere 219 Mitarbeiter in Ihrem Werk in Dallas.

Peter

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13 Jahre 4 Monate her #153 von schneider_wu
Guten Tag,

mit dem Stellenabbau in der Business Jet Industrie geht es weiter. Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier hat angekündigt knapp 3.000 Stellen in seinen Werken in Kanada, den Vereinigten Staaten, Mexiko und Nordirland zu streichen. Allein in Belfast seien 310 Festangestellte und 665 Zeitarbeiter betroffen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit Vorlage seiner Geschäftszahlen mit. Grund für die Stellenkürzungen sei ein Rückgang bei den Aufträgen.

Bombardier werde die meisten Produktionszahlen nach unter korrigieren und Maßnahmen gegen die Krise in der gesamten Luftfahrtindustrie einführen, sagte ein Firmensprecher. In Nordamerika streicht das Unternehmen bis zum Jahresende 1.975 Arbeitsplätze im Flugzeugbau, in Mexiko werden 50 Stellen wegfallen.

Peter

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13 Jahre 4 Monate her #145 von schneider_wu
Guten Abend,

danach hat ein Arbeitsgericht die von Embraer angekündigten Entlassung von mehr als 4200 Mitarbeitern vorerst gestoppt. Die Richter verfügten eine Suspendierung der Kündigungen für die Dauer von zunächst sechs Tagen und folgten damit einem Gewerkschaftsantrag. Nun wollen sich die Embraer-Führung und Arbeitnehmervertreter treffen, um über Alternativen zu beraten.

Die Gewerkschaften kritisierten, sie seien bei der Entscheidung nicht einbezogen worden und fordern eine Rücknahme der Kündigungen. Der Vorsitzende Richter, Luis Sotero da Silva, verwies auf Alternativen zu Entlassungen. "Man kann Arbeitszeit reduzieren und die Gehälter verringern. Das sind Mittel, die helfen könnten, die ernste Situation zu mildern."

Peter

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13 Jahre 5 Monate her #138 von Cessna172
Hallo Peter,

so dass Embraer recht wenig betroffen sein wird ist nicht ganz richtig.
Embraer wird 20 Prozent seiner Gesamtbelegschaft von 21.362 Mitarbeitern entlassen. Hierbei sind vorallem Management und Produktion betroffen und die Entwicklungsabteilungen außen vor. Embraer schätzt, dass anstatt der ursprünglich 270 Auslieferungen nur 242 Flugzeuge diese Jahr ausgeliefert werden.

Cessna172

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13 Jahre 5 Monate her #137 von schneider_wu
Guten Abend,

vorallem die Anbieter von Business Jets leiden unter der derzeitigen Wirtschaftskrise. Im folgenden eine Situationsbeschreibung der wichtigsten Hersteller aus dieser Branche.

Learjet (Bombardier):
Der kanadische Hersteller will fast 1.400 Arbeitsplätze abbauen. "Der Markt rast so schnell nach unten, dass sich alle eine blutige Nase holen", sagt der auf Luftfahrt spezialisierte Berater Brian Foley. Bombardier hat kürzlich mitgeteilt, die Produktion für seine Businessjets (Learjet, Challenger) zurückzufahren und 1.360 Arbeitsplätze zu streichen. Die Aufträge des kanadischen Herstellers sind eingebrochen, Allerdings ist Bombardier in mehreren Feldern aktiv.

Cessna (Textron):
Das Unternehmen gehört mit den Marken Cessna und Bell (Hubschrauber) zu den weltweit führenden Herstellern von Privatjets. Einst war er ein Gipfelstürmer an den US-Börsen, jetzt ist der Aktienkurs von Textron nahezu 90 Prozent abgestürzt – unter anderem weil sich die Finanzierungstochter massiv im Commercial-Paper-Markt verspekulierte.
Nun will Textron 6.200 Jobs abbauen. Die Tochterfirma Bell bekam im Januar 2009 gerade einmal Aufträge für drei neue Hubschrauber, nach 40 Bestellungen im gleichen Zeitraum 2008. Auch die Businessjet-Einheit von Cessna hatte zuvor über einen Einbruch des Neugeschäfts und eine Welle von Stornierungen geklagt. Sie bescherten Textron im Schlussquartal einen Nettoverlust von 209 Millionen US Dollar.

Embraer:
Auch die brasilianische Embraer sieht sich nicht ganz so heftig betroffen, weil ihr Businessjet-Segment deutlich kleiner ist als die Bereiche kommerzielle und militärische Luftfahrt. Zudem hat Embraer mit dem ultraleichten Jet Phenom einen neuen Bestseller im Portfolio, der Firmenangaben derzeit auf 850 Bestellungen kommt.

Hawker Beechcraft:
Die Hawker Beechcraft Corp. mit Firmensitz in Wichita/Kansas hat angekündigt das 2.300 der 9.800 Mitarbieter Ihre Job verlieren werden und dies noch nicht das Ende von Entlassungen an den Standorten in Wichita und Salina (Kansas), Little Rock (Ark.), Mexiko und Großbritanien sein wird.

Eclipse Aviation:
Der führende Hersteller von so genanntern Ultra-Leichtflugzeugen musste im November 2008 Konkurs anmelden, weil sein Großkunde Dayjet aufgab, ein 2007 gegründetes Flugtaxi-Unternehmen. Dayjet hatte fast 1.400 Flugzeuge bei Eclipse in Auftrag gegeben. "Die großen Flottenaufträge sind eine Bedrohung", sagt Luftfahrtexperte Cameron Doerksen von der Beratungsfirma Versant.

Peter

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