Flugzeug am Himmel - Foto: BARIG

Wenn in diesen Tagen in Deutschland die großen Schulferien beginnen, bedeutet dies auch den Auftakt zu der mit Abstand stärksten Reisezeit des Jahres. Nachdem Flugreisen aufgrund der Pandemie in den vergangenen zwei Jahren zeitweise gar nicht beziehungsweise nur eingeschränkt möglich waren, wollen nun viele Urlauber wieder per Flugzeug zum Ferienziel ihrer Wahl gelangen. Für viele Länder gelten nach wie vor besondere, corona-bedingte Einreiseregeln, was die Überprüfung der Reiseunterlagen beim Abflug in Deutschland zeitaufwendiger gestalten kann.

Außerdem müssen sich Passagiere erst wieder mit den Prozessen an den Flughäfen vertraut machen. BARIG – das Board of Airline Representatives in Germany – rät den Gästen deshalb, mehr Zeit am Flughafen einzukalkulieren. Auch spricht der Airline-Verband wichtige Empfehlungen für Passagiere aus, die einfach umzusetzen sind und dazu beitragen, die Flugreise gut vorbereitet anzutreten.

Ausreichend Zeit am Flughafen einplanen

Fluggäste sollten für ihren Aufenthalt am Abflughafen in Deutschland ausreichend Zeit einplanen, sollte es beispielsweise bei der Gepäckaufgabe oder bei der Ausweis- und Sicherheitskontrolle zu Wartezeiten kommen.

Vollständigkeit der Reiseunterlagen gewährleisten

Es ist wichtig, sich frühzeitig zu informieren, welche Unterlagen für den geplanten Flug vorgelegt werden müssen. Das können neben dem Personalausweis bzw. Reisepass unter anderem auch ein Visum sowie Impf- oder Testzertifikate sein. Ist zudem ein aktueller Negativtest gefordert, sollte frühzeitig vor Abreise ein Testtermin gebucht werden.

Serviceangebote der Fluggesellschaften nutzen

Die Fluggesellschaften haben ihre Online-Services weiter ausgebaut. Bei vielen Airlines ist es möglich, elektronisch einzuchecken und auch Unterlagen wie Impfzertifikate vorab hochzuladen. Solche Angebote vereinfachen und beschleunigen vor allem die Abläufe an den Flughäfen.

Aufmerksamkeit beim Handgepäck

Prinzipiell sollte nur das Allernötigste im Handgepäck verstaut werden. Von gefährlichen Gegenständen ist in jedem Fall abzusehen. Jeder Fluggast sollte sich bereits vor dem Aufbruch zum Flughafen informieren, was im Handgepäck befördert werden darf und was nicht, um zeitaufwendige Überprüfungen an der Sicherheitskontrolle zu vermeiden.

Hygieneregeln beachten

In den meisten Bereichen des Alltags besteht keine Maskenpflicht mehr. Dennoch ist, ähnlich wie im Öffentlichen Personennahverkehr, das Tragen einer Maske auf Flügen ab und nach Deutschland immer noch Pflicht. Fluggäste sollten sich daher über die jeweils geltenden Regeln an den Flughäfen sowie im Zielland informieren.

Michael Hoppe, Generalsekretär des BARIG sagte dazu: „Wir haben in der Pandemie erfahren, wie wichtig es ist, dass jeder eigenverantwortlich handelt. Das gilt ebenso bei Flugreisen. Dazu gehört unter anderem, mehr Zeit am Flughafen einzuplanen, sich im Vorfeld über geltende Bestimmungen zu informieren, alle benötigten Unterlagen zur Hand zu haben sowie die Angebote der Airlines zur reibungslosen Vorbereitung und zum Online-Check-in oder – wo möglich – zum Vorabend-Check-in zu nutzen.“

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