Streik Flughafen Frankfurt - Foto: BARIG
BARIG ruft bei Verdi Warnstreiks zu Gesprächen auf

In dem Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) werden die Warnstreiks am zweiten Tag fortgesetzt und treffen heute weitere Flughäfen in Deutschland. Hierzu äußerte sich BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe: „In der aktuellen Situation haben wir als Branchenverband der mehr als 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften in Deutschland für den Verdi-Aufruf zu Warnstreiks an den Flughäfen keinerlei Verständnis. Derartige Arbeitskampfmaßnahmen werden auf dem Rücken unbeteiligter Dritter ausgetragen.

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Jeder einzelne Streiktag hat durch Flugausfälle und massive Verspätungen unmittelbare Folgen für mehrere 10.000 Fluggäste und fügt dem Luftverkehr in Deutschland immensen Schaden zu – und das in einer Phase, in der es nach vielen Monaten der pandemiebedingten Krise Anzeichen für eine Erholung gab. Wir rufen daher die Tarifparteien dringend zu konstruktiven Gesprächen auf. Der Tarifkonflikt lässt sich nur am Verhandlungstisch lösen. Streiks oder auch unrealistische, überzogene Forderungen stellen dagegen eine nicht hinnehmbare Belastung des gesamten Flugverkehrs in Deutschland dar und schaden letztlich allen Beteiligten.“

über BARIG:

BARIG (Board of Airline Representatives in Germany e.V.) vertritt die gemeinsamen Interessen von mehr als 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften aus Linienflug, Ferienflug und Air Cargo. Seit seiner Gründung 1951 arbeitet der Airline-Verband für die Verbesserung der Rahmenbedingungen des Luftverkehrs in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik, Behörden, Wirtschaft und Medien.

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