Winterflugplan am Frankfurter Flughafen mit neuen Zielen

Winterflugplan am Frankfurter Flughafen mit neuen Zielen

Bild: Franport AG
Bild: Fraporta AG

Unverändert hohes Strecken- und Sitzplatzangebot bei Interkontinentalflügen / neue Verbindung nach Kasan, Tromsø und Ivalo / zusätzliche Angebote nach Kapstadt und Funchal

FRA/jg – Ab dem 30. Oktober tritt der neue Winterflugplan am Flughafen Frankfurt (FRA) in Kraft. In der Saison 2016/17 werden von dort aus 88 Fluggesellschaften 248 Ziele in 100 Ländern bedienen. Mehr als die Hälfte der angeflogenen Destinationen und mehr als ein Drittel der Sitzplatzangebote sind im Interkontinentalverkehr, womit FRA weiterhin Deutschlands wichtigstes Drehkreuz im weltweiten Luftverkehr bleibt.

Im Winter 2016/17 bleibt das Angebot mit 3.760 startenden Passagierflügen pro Woche mit einem leichten Minus von 0,9 Prozent auf Vorjahresniveau. Davon entfallen 595 auf innerdeutsche, 880 auf interkontinentale und 2.285 auf europäische Strecken. Dabei reduziert sich auch das Angebot von 675.000 Sitzplätzen pro Woche leicht um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Rückgänge sind im Wesentlichen auf die gegenwärtigen geopolitischen Rahmenbedingungen in verschiedenen Regionen zurückzuführen. Ohne diese Effekte hätten sich ein leichter Anstieg der Flugbewegungen und ein deutlich niedrigerer Rückgang beim Sitzplatzangebot eingestellt.

Auch in diesem Winter wird die Liste der Flugziele um einige neue Destinationen ergänzt. Bereits seit Juni steuert Aeroflot Kazan in Russland zweimal wöchentlich von Frankfurt aus an. Für Wintersportliebhaber öffnet Lufthansa den Weg in den hohen Norden. Die Fluggesellschaft fliegt jeweils einmal pro Woche ab dem 26. November nach Tromsø in Norwegen und ab dem 24. Dezember nach Ivalo in Finnland.

Ziele wie San José (USA), Panama City (Panama) und Tirana (Albanien), die Lufthansa neu in den Sommerflugplan 2016 aufgenommen hatte, werden auch im Winter weiterhin von Frankfurt aus bedient. Zudem bleiben auch Reykjavik (Island, WOW Air), Seattle (USA, Condor), Shenzhen (China, Air China) und Dubrovnik (Kroatien, Croatia Airlines) in der Winterflugperiode 2016/17 erhalten. Wer wärmere Temperaturen bevorzugt, kann in den kommenden Monaten auf ausgebaute Verbindungen nach Kapstadt (Südafrika) setzen. Condor fliegt bereits dreimal pro Woche in die südafrikanische Hafenstadt, ab Dezember wird Lufthansa das Angebot um drei weitere wöchentliche Flüge ergänzen. Zudem nimmt Lufthansa künftig einen Flug pro Woche nach Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira auf. Diese Strecke wird bereits von Condor und TUIfly bedient.

Thai Airways erweitert ihr Angebot nach Bangkok (Thailand) von 13 Flügen pro Woche auf zwei Verbindungen täglich, wovon ab 16. November drei wöchentliche Flüge über Phuket geführt werden. Lufthansa fliegt dreimal zusätzlich und somit 24-mal pro Woche nach Friedrichshafen und TAP Air Portugal stockt auf insgesamt 26 wöchentliche Flüge nach Lissabon (Portugal) auf. Des Weiteren steuert Turkmenistan Airlines den Flughafen in Ashgabad (Turkmenistan) zweimal statt einmal in der Woche an.

Aufgrund der aktuellen geopolitischen Rahmenbedingungen planen viele Airlines ihre Verbindungen zu türkischen Zielen auch im Winter eher zurückhaltend. Turkish Airlines reduziert ihr Angebot nach Istanbul von 37 auf 30 Flüge pro Woche und stellt die Verbindung nach Ankara ein, wobei SunExpress weiterhin dreimal pro Woche die Hauptstadt anfliegt. Lufthansa fliegt Istanbul im Winter zweimal statt dreimal an und Pegasus Airlines verbindet Frankfurt und Istanbul einmal statt zweimal täglich. Das beliebte Urlaubsziel Antalya wird insgesamt zehn- statt 19-mal wöchentlich bedient.

Zwei Fluggesellschaften werden im Winterflugplan nicht mehr vertreten sein. So hat Onur Air aus der Türkei die Verbindung Frankfurt – Istanbul eingestellt und Sri Lankan Airlines wird im Zuge der Umstrukturierung des Interkontinental-Verkehrs Frankfurt künftig nicht mehr anfliegen.

Alle Veränderungen beziehen sich auf den Vergleich zum Winterflugplan 2015/16.