Also wie mein Vorredner schon richtig sagte, Fahrwerk muss drinn bleiben. Der A320 und ähnliche Modelle sind sehr schwierig zu wassern, da die Triebwerksgondeln weit unter dem Rumpf hängen, diese zuerst eintauchen und das
Flugzeug durch das starke abremsen dabei eine Nickbewegung nach vornbekommt die das Cockpit unter Wasser tauchen lässt und es dabei meist auseinander bricht. Wichtig bei einer Wasserung mit einem solchen Flieger ist es das Flugzeug komplett über dem Wasser auszustallen, d.h. es wird noch in der Luft auf fast 0 km/h verlangsamt und tauch dann mit null Fahrt ins wasser ein. So etwas braucht schon eine große Erfahrung, da umso langsamer das Flugzeug wird die Sinkrate immer größer wird. Also eine gute Abschätzung der Lage (Höhe/Geschwindigkeit/Landflächen in der Nähe) und ein gutes Maß an "Kaltschäutzigkeit", Gelassenheit und Selbstüberzeugung. Andere Modelle wie beispielsweise eine MD-83 sand dagegen unkritisch, da nichts unter den Flächen hängt un der Rumpf ohne Störung aufschwimmen kann, wie ein Boot. Ich erinnere mich an einen Flugunfall vor ein paar Jahren, wo ein Pilot eine MD-83 auf einen Acker gesetzt hat und auch niemand lebensgefährlich verletzt wurde, war auch eine reife Leistung.